Nordosten

Ihr Grundstück im Nordosten von Mallorca

Im Nordosten finden sich die grössten unverbauten Küstenabschnitte Mallorcas. Obwohl hier noch Natur und Ursprünglichkeit vorherrschen, ist die Region über die Schnellstrasse von Palma bequem zu erreichen.

Zentrum im Landesinneren bildet das charismatische Städtchen Artà inmitten einer idyllischen Hügellandschaft mit viel Wald und Kulturland. Nur wenige Autominuten trennen den Ort von der Ost- und Nordküste. Erstere verzaubert mit der naturgeschützten Costa de los Pinos, der ein geschützter Pinienwald zum Namen verhalf, unzähligen Sandstränden, Buchten und Klippen.

Weiter nördlich liegt Cala Ratjada, das mit seinem Freizeit- und Unterhaltungsangebot eine Abwechslung zum Naturerlebnis bietet. Das Küstendorf war einst Hafen der Stadt Capdepera, die etwas im Hinterland liegt und mit der vollständig restaurierten Festungsanlage interessantes Material für eine Auseinandersetzung mit der mallorquinischen Geschichte bietet. Golfbegeisterte kommen hier, in Canyamel und Son Servera auf ihre Rechnung.

Wer in dieser Gegend ein zweites Zuhause sucht, wird zum Beispiel in einer exklusiven Wohnanlage an der Ostküste fündig oder entscheidet sich für eines der wunderschönen Landhäuser im Landesinneren.

Arta, Capdepera-Son Servera

Artà ist der Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde an der Nordostküste, die auf diesem Abschnitt nahezu unbebaut ist. Einen guten Blick darauf eröffnet die Terrasse der Wallfahrtskirche Sant Salvador, die von einer bis heute gut erhaltenen Festungsmauer mit neun Türmen umschlossen ist. Auch im Zentrum prägen historische Bauten das Ortsbild. Eine romantische Fussgängerzone mit charmanten Bars und kleinen Restaurants dient den 6000 Einwohnern als Begegnungsort. Bekannt ist Artà auch für die umliegenden Berge, die das über grosse Flächen unbewohnte Gebiet prägen und dem Fischadler und Wanderfalken eine gute Zufluchtsstätte bieten.

Steinhäuser säumen die gewundenen Strässchen und engen Gassen im Herzen des Städtchens. Viele von ihnen wurden sorgfältig renoviert worden; die meisten präsentieren ortstypische grüne Fensterläden. Immer wieder einmal wird eines dieser Bijoux verkauft.

Capdepera liegt nur wenige Kilometer von Artà entfernt. Als Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde verfügt Capdepera über ein reichhaltiges Kultur- und Freizeitangebot für seine über 3200 Einwohner und die vielen Besucher. Die ehemalige Stadtmauer von Capdepera, die als Castell de Capdepera bezeichnet wird, ist komplett begehbar. Sie beeindruckt mit ihrem Portal aus dem 16. Jahrhundert und den beiden gut erhaltenen Verteidigungstürmen. Das Dach der Kirche diente einst als Verteidigungsplattform und gewährt heute als Aussichtsterrasse Ausblick auf das wenige Kilometer weit entfernte Meer. Dort locken Badeplätze unterschiedlichster Art: stark frequentierte, naturgeschützte, felsige und sandige.

Capdepera wird bis heute vorwiegend von Mallorquinern bewohnt und traditionelle Stadthäuser im Stadtinnern stehen nur begrenzt zum Kauf. Im umliegenden Gemeindegebiet hingegen findet man vom modernen Apartment über die Designervilla bis zum ausladenden Landsitz alles.

Son Servera liegt am Fusse eines Hügels in einem Talkessel. Die fast 5000 Einwohner  sind stolz auf ihre Església Nova, die nach den Plänen des Gaudí-Schülers  Juan Rubió i Bellver im neugotischen Stil gebaut wurde. Auch wenn sie aus finanziellen Gründen unvollendet blieb, dient sie heute als Freilichtbühne für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. Die Kirche Sant Joan Bautista mit ihrem Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert lockt hingegen Geschichtsinteressierte in die Stadt, die auch gerne in der historischen Fussgängerzone müssig gehen.

Golfspielende Gäste geniessen hier den örtlichen Golfplatz Son Servera: der zweitälteste Golfplatz Mallorcas. Aber auch die Golfplätze in Canyamel und Capdepera sind von hier aus leicht erreichbar.

Zur Gemeinde Son Servera gehört auch der beliebte Ferienort Cala Millor mit seinem langen Sandstrand zwischen dem Ferienörtchen Cala Bona und dem Naturschutzgebiet Sa Punta de n’Amer liegt. Cala Millors Sa Màniga Auditorium ist Bühne für viele kulturelle Events wie Konzerten, Theater und Ballett.

Nordost Küste

Die Küste im Nordosten weiss die Bedürfnisse aller Meer-Aficionados zu befriedigen. Allein die Bucht von Alcudia bietet urbane und naturbelassene Badeorte, ruhige und bewegte Gewässer, einsame und belebte Strände, feinen Sand und Kiesel.

Costa de los Pinos liegt etwas weiter südlich und lockt jeden Sommer luxusgewohnte und prominente Besucher wie etwa den Rallyefahrer Carlos Sainz und die Schauspielerin Ana Obregon an. Die Siedlung aus Einfamilienhäusern und Villen liegt in einer windgeschützten Bucht und bietet 180 Menschen eine Sommerresidenz. Sie geniessen die ruhigen Sandstrände, den wenig besuchten Felsenstrand und vergnügen sich auf den vier Golfplätzen in der unmittelbaren Umgebung. 

Die Cala Anguila bietet mit gutem Wind und angenehmen Wellen ideale Bedingungen für Surfer, und für Schnorchler gilt die Bucht mit ihrem klaren Wasser gar als schönste Region der Insel. Entsprechend prägen hier kleinere Ferienhäuser und rustikale Fincas das Ortsbild der gleichnamigen Siedlung.

Canyamel ist ein besonderer Ort an der Nordostküste. Ein Fluss teilt das idyllisch gelegene Dörfchen in zwei Hälften, die eine Seite ist touristisch geprägt, die andere zieht ein mondänes Publikum an, das sich um die hier gelegenen Villen und die Mitgliedschaft im ortseigenen Golfclub reisst. Der Platz ist naturnah konzipiert, die Fairways zwischen Palmen, Mandel-und Feigenbäumen gelten als schwierig. Von 430 Bewohnern beider Seiten gerne besucht werden die grössten Tropfsteinhöhlen Mallorcas, die Coves d’Artà.

Nordosten Landesinnere

Das Landesinnere im Nordosten Mallorcas ist ein Geheimtipp für Menschen, die sich auf der Insel niederlassen wollen oder ein zweites Zuhause suchen. Viele Anwesen sind hier mehrere Quadratkilometer gross, Bauten und Boden sind im Vergleich zu anderen Inselregionen günstiger. Zumindest noch.

Wird sich erst einmal herumgesprochen haben, wie wunderschön sich die unberührte Natur im inzwischen gut erschlossenen Nordosten präsentiert, entwickelt sich die Region möglicherweise zu einem neuen Trendgebiet. Die Landschaft mit ihren sanften Hügeln ist hier lieblicher als die Tramuntana, aber aufregender als die Ebene in der Inselmitte. Trotz der entlegenen Lage erreicht man Hauptstadt und Flughafen auch von hier in weniger als einer Autostunde.

Manacor liegt auf halbem Weg zu Palma. Als Geburtsstadt von Rafael Nadal hat die 30‘000 Einwohner zählende Stadt Berühmtheit erlangt. Doch nicht nur der Tennisstar macht Manacor zu etwas Besonderem, auch für seine Möbel- und Perlenproduzenten ist die Stadt bekannt. Den zweifelhaften Charme eines Industriezentrums hat Manacor aber ablegen können. In der Altstadt sind historische Bauten erhalten und von vielen kleinen Boutiquen, Restaurants und Bars belebt worden. Die Stadt verfügt auch für permanente Wahlmanacorís und eine gute ganzjährige Infrastruktur.

Mit der Eröffnung des Rafael Nadal Tennis Centre 2016 ist Manacor so etwas wie die Sporthauptstadt Mallorcas geworden. Hier spielen Touristen neben Einheimischen, hier trainiert der Nachwuchs und hier wird sogar jenen, die Tennis am liebsten vom Sofa aus geniessen, etwas geboten; im angegliederten Museum schwelgen sie beim Anblick an Nadals Trophäen in Erinnerung an seine spektakulärsten Siege.

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