Westküste

Ihr Traumobjekt an der Westküste von Mallorca

Die imposante Kulisse der fast 90 Kilometer langen Gebirgskette Serra de Tramuntana – 2011 zum UNESCO Welterbe erklärt – bestimmt Mallorcas Westküste auf ihrer ganzen Länge.

Wie die Wirbelsäule Mallorcas zieht sie sich von Andratx im Südwesten bis hin zum Cap de Formentor im Norden der Insel. Alte Trockensteinmauern und -terrassen und urige Olivenbäume prägen die malerische Landschaft, dazwischen finden sich die kulturell und historisch interessanten Orte Banyalbufar, Estellencs, Valldemossa, Deiá, Soller und Fornalutx in ihrer vollen Originalität. Auch der Torrent de Pareis – eine eindrückliche Flussschlucht –, das Kloster Lluc und ein paar bedeutende Landgüter verstecken sich in der Bergkette.

Hier befindet sich auch der längste Wanderpfad der Balearen: die aus acht Etappen bestehende «Ruta de pedra en sec» oder Trockensteinroute, die Wanderern eine mannigfaltige und authentische Erfahrung des ursprünglichen Mallorcas bietet. Wer lieber auf den Rädern als zu Fuss unterwegs ist, geniesst die Szene entlang der Küstenstrasse mit wunderschönem Blick auf das Meer und die Serra de Tramuntana.

Valdemossa, Deia und Port of Soller

Valldemossa mit seinen rund 2'000 Einwohnern ist von Palma innert 20 Autominuten erreichbar. Mitten im Tramuntanagebirge auf einem Hügel thronend und von terrassenförmig angelegtem Terrain umgeben, eröffnet es im Vergleich zur Hauptstadt eine wundersame andere Welt. Autofreie kopfsteingepflasterte Gassen und sein reiches kulturelles Erbe machen das elegante mallorquinische Städtchen besonders beliebt.

Am besten kennt man den höchstgelegenen Ort der Insel aber durch zwei bedeutende Persönlichkeiten, die den Winter 1838/39 in gemieteten Zimmern des Klosters von Valldemossa verbrachten: den polnischen Komponisten Frédéric Chopin und seine nicht minder gefeierte Geliebte, die französische Schriftstellerin George Sand.

In Valldemossa zu leben ist ein Geschenk. Residenten respektieren ihre Stadt, und die Künstler, die sich seit jeher hier niederlassen, schwärmen vom Frieden, von der Ruhe und Schönheit so nahe von Palma und vom Flughafen. Manche fahren täglich nach Palma und sind dankbar, nach getaner Arbeit in ihren hügeligen Lieblingsort zurückzukehren.

Der farbenfrohe sonntägliche Strassenmarkt bietet sich allen an, die bestes lokales Gemüse, erstklassigen Käse und spanischen Schinken erstehen wollen. Auch ein Besuch bei deren Erzeuger lohnt sich; zum Beispiel auf dem 700-jährigen Landgut Son Moragues, wo seit eh und je das einzige 100 Prozent mallorquinische Olivenöl produziert wird. Auch die köstlichen Biokonfitüren aus dem Hofladen sollte man sich nicht entgehen lassen.

Von Valldemossa aus kann man aber auch an abgelegenen ruhevollen Stränden die Seele baumeln lassen, etwa an der Cala Sa Marina mit ihrem einfachen gemütlichen Restaurant. Man folgt den Schildern nach Andratx und Port de Valldemossa, von wo ein enges kurviges Strässchen ins Hafengebiet zum Kiesstrand führt. Oder man erkundet den Geheimtipp der Einheimischen: die intime kleine Bucht Caló de s’Estaca, zu der man über einen anspruchsvollen Fussweg gelangt, der immer noch leichter bezwingbar ist als die abenteuerliche Autostrecke. Das erquickende Bad im türkisblauen Wasser lohnt den Weg.

Die elegante Architektur der Kleinstadt und ihr reizendes Umfeld ziehen vorwiegend wohlhabende und prestigeorientierte Menschen an: Für die wenigen luxuriösen Immobilien werden hohe Preise bezahlt. Am Rande der Stadt liegt die exklusive Urbanisation George Sand, die mit zeitgenössischen Designerhäusern eine Alternative bietet.

Deià zählt rund 700 Bewohner und blickt von einer Schlucht am Fusse des Berges Teix aufs Meer hinab. Die faszinierende Umgebung scheint zuträglich und erholsam zu sein, denn die Residenten wirken entspannt, und Künstler wie Peter Ustinov, Pablo Picasso und Anaïs Nin fühlten sich magisch angezogen von dem hübschen Küstendörfchen. Die bedeutende Autorin Helen Walsh inspirierte die raue Gegend gar, ihren Roman ‘The Lemon Grove’ in Deià spielen zu lassen.

Besucher zieht es in die kleine hübsche Bucht von Deià mit ihrem Kiesstrand und zwei Fischrestaurants, die man innert 30 Spazierminuten erreicht. Andere wollen nach Llucalcari, zu einer Lagune, die nur zu Fuss oder auf dem Bootsweg erreicht werden kann. Vielleicht darum findet man hier auch den einen oder die andere Nacktbaderin. Gäste flanieren durch die engen Gassen des Ortes, bestaunen die sorgfältig restaurierten Steinhäuser, schmökern in Kunstgalerien oder lassen es sich in einem der hübschen Lokale gut gehen wie etwa dem Michelinstern-gekrönten Es Racó d’es Teix.

Das friedvolle Belmond Hotel Residencia gehörte einst Sir Richard Branson und beherbergte schon viele berühmte Persönlichkeiten. Prinzessin Diana machte hier Ferien und auch Robbie Williams und seine Freundin residierten hier noch vor ihrer Hochzeit.

Wer eine Immobilie in Deià ersteht, hat gute Chancen auf hochkarätige Nachbarn wie Sir Andrew Lloyd Webber, Michael Douglas oder PR-Guru Lynne Franks; auch einige Nachkommen verstorbener Künstler haben Geschmack gefunden an dem Faible ihrer Eltern für den besonderen Ort. 

Deià ist heute eine Art Versteck für Millionäre. Vom edel restaurierten Farmhaus über das klassische ockerfarbene Dorfhaus bis zur stylischen Villa sind hier sämtliche Immobilientypen erhältlich.

Port de Sóller, umgeben von hohen Bergen des Tramuntanagebirges, im Rücken Orangenhaine, ist ein pittoresker kleiner Küstenort mit rund 3000 Einwohnern und einer riesigen Bucht, den seine historische Strassenbahn und der geschützte Hafen bekannt gemacht haben. Der Fischmarkt am alten Meereshafen und die edle Marina als Startpunkt für Yacht- und Segeltörns haben das ihre dazu getan. Wie in San Francisco pendelt die Strassenbahn, die früher Orangen transportierte, zwischen der Stadt und dem Hafen hin und her, vorbei an Gärten voller Zitrusfrüchte. 

 

Soller y Fornalutx

Sóller, Kleinstadt mit 8000 Einwohnern, liegt 34 Kilometer vom Stadtzentrum Palmas und 3 Kilometer landeinwärts von der Küste entfernt; mit dem Ortsteil Port de Sóller verfügt es über direkten Zugang zum Meer. Bequem und originell verbindet die historische Eisenbahn Tren de Sóller das Zentrum von Sóller mit dem Zentrum von Palma.

Sóllers Stadtbild wird von eleganten Patrizierhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt; das Empfangsgebäude des Bahnhofs gilt als das älteste der Welt. Im 17. Jahrhundert als Villa errichtet, wurde es später zur Empfangshalle gestaltet. Von dort fährt eine weitere historische Strassenbahn zum Hafen Port de Sóller. Aussteigen ist jederzeit möglich. Der Fahrgast zieht an der Leine, wodurch eine Glocke als Haltesignal für den Zugführer angeschlagen wird.

Sóller, ursprünglich Sulliar (arabisch: Gold), verdankt seinen Namen seinen berühmten Orangenplantagen und der goldgelben Farbe des hier angebauten Olivenöls. Im Gemeindegebiet von Sóller auf der Finca Ca‘s Avinyons am Camino de Muleta stehen der uralte Olivenbaum Es Camell und östlich von Biniaraix der ebenfalls jahrhundertealte Olivenbaum Sa Madona des Barranc. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 43 Quadratkilometer und grenzt im Talkessel an die Gemeinde Fornalutx.  

Fornalutx ist ein kleines herausgeputztes Dorf in der Sierra da Tramuntana. Als eines der schönsten Mallorcas hat es bereits zwei stolze Preise erhalten. Charmante, rustikale Steinhäuser und hübsche, teure Cafés säumen enge, steile Gassen mit Stufen, die noch aus dem Mittelalter stammen; Zitronen- und Orangenbäume in terrassierten Gärten verbreiten das ganze Jahr über einen wundervollen Duft. Fornalutx wird von 700 Einwohnenden belebt und liegt am Fusse des Puig Major, dem höchsten Berg Mallorcas. Auch die vielen Besucher des Dorfes konnten ihm seine Ruhe und Musse nicht nehmen. 

Etwa 40 Kilometer von Sóller entfernt liegt die Cala Tuent, eine der wenigen unberührten Buchten zwischen Sa Costera und Sa Calobra. Ein kleiner Kiesstrand mündet in kristallklares Wasser und wird von steilen Klippen umgeben. Zu erreichen ist die Cala Tuent über die Landstrasse von Sóller nach Lluc oder auch mit dem Boot. 

Estellenc, Banyalbufar, Port des Canonge

Estellencs ist ein kleines schmuckes Dorf nordwestlich der Hauptstadt Palma entlang der Künstenstrasse von Andratx nach Sóller inmitten des Tramuntanagebirges mit weniger als 250 Einwohnen. Anwesen und Grundbesitze von mallorquinischen Adelsfamilien prägen das Dorfbild, traditionelle Steinhäuser, terrassierte Gärten, Wasserstrassen und Seen das Landschaftsbild mit fantastischem Meerblick und beseelenden Sonnenuntergängen. Tomaten auf Terrassenfeldern und Weintrauben werden hier angebaut, darüber hinaus verfügt Estellencs über eine eigene Ölpresse.

Banyalbufar ist ein bildhübsches Küstendorf an einem terrassierten Berghang des Tramuntanagebirges mit Zugang zum Meer, nur 20 Kilometer von Palma entfernt.  Fotogen schmiegt es sich zwischen vier kleinere Berge; Bauern- und Weingüter gesellen sich um den historischen Ortskern mit seinen verwinkelten Strassen.
Richtig berühmt ist Banyalbufar, das einst ein einziger grosser Weinberg war, für seinen Malvasia-Wein.

Nur etwa 300 Menschen wohnen hier, und doch ist die Gegend immer gut belebt mit vielen Besuchern, die diesen bezaubernden Flecken Mallorca voller mystischer Geschichten und spannender Kultur kennenlernen möchten. Auch der gut erhaltene, ausserhalb des Örtchens gelegene Wachturm Torre de ses Animes, der früher zum Schutz vor Piraten bemannt war, und der aktive Fischerhafen Es Port des Canonge ziehen viele Touristen an.  Nicht zuletzt gibt es hier Buchten und Strände zum Sonnenbaden und Schwimmen: Die Cala Banyalbufar, Sa Galera und Port des Canonge. 

Port des Canonge: Auf halbem Weg zwischen Banyalbufar und Esporles führt eine schmale Strasse zur schönen, nach dem Fischerhafen benannten Enklave Port des Canonge, einem Ferienort, der besonders bei mallorquinischen Familien aus Esporles und Banyalbufar beliebt ist. Auch eine Wanderung führt nach Port des Canonge: die berühmte Route Sa Volta des General. Der Weg verläuft entlang der Küste und verbindet Banyalbufar und Port des Canonge miteinander. 

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