New York

New York

In New York City, der bevölkerungsreichsten Stadt der USA, leben etwa 8,4 Millionen Menschen. Da sind 1’100 Parks, dazu kommen 100 Museen und 400 Galerien, 400 Theater, rund 100 Wolkenkratzer, 3’500 Kirchen, 18’000 Restaurants und 12’000 Taxis.

New York City ist bekannt für seinen bunten Mix an Ethnien. Gut ein Drittel der New Yorker ist europäischer Herkunft, ein Viertel etwa ist afroamerikanisch bzw. lateinamerikanisch und 10 Prozent stammen aus Asien. Freaks, Intellektuelle, Randständige, Reiche und Schöne, Wall Street-Bankers, Leinwandgrössen, Künstler und Strassenmusiker: New York City absorbiert alle. In Midtown Manhattan beginnt vieles früher und viel rascher als sonst auf der Welt. Politisch, wirtschaftlich und kulturell nehmen Trends hier ihren Anfang. Wer New York zu kennen glaubt, wird jedes nächste Mal überrascht. Die Stadt hat ihr Tempo und wer nicht mitrennt, den lässt sie zurück. New York ist eine Stadt wie keine, unfassbar wie gefärbte Luft.

Manhattan

Manhattan ist fast schon ein Synonym für New York City, auch wenn es nur einer von insgesamt fünf Stadtteilen, den Boroughs, ist. Manhattan profitiert von den berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie dem Broadway, dem Times Square, dem Empire State Building oder dem Central Park, der Wall Street und den Künstlervierteln Soho und Greenwich Village, dazu kommen Museen von Weltruf, exklusive Luxushotels sowie die ethnischen Stadtviertel Little Italy, Harlem und Chinatown.

East Village

East Village ist geprägt von Vorkriegs-Walk-up-Gebäude, die heute renoviert als Wohnhäuser genutzt werden. Neue Wohngebäude sind dazugekommen. Früher war hier die Heimat der Hausbesetzer, Punks, Hippies und Biker; die Einflüsse der New York University NYU und der steigenden Einkommen in Manhattan wandelten die Szene: Studenten, Künstler und Erstjobber hielten hier Einzug. Nun erlebte das East Village die Eröffnung von Hunderten von Boutiquen, Kunstgalerien, Bars und Restaurants. Besonders belebt sind der St. Marks Place und die Second Avenue. Trotz seines Aufblühens ist das East Village entspannt geblieben, sodass sich auch Aussenseiter in diesem klassischen Viertel immer noch willkommen fühlen.

Lower East Side

Die Lower East Side war trotz ihrer flachen Bauten früher eines der dichtesten Gebiete der Welt und für mehr als eineinhalb Jahrhunderte auch eines der ärmsten Viertel New Yorks. Einwanderer fingen hier ganz unten an. Heute ist die Gegend ein Schmelztiegel von Kultur und kulinarischer Magie, deren Gestaltungskraft die ganze Stadt inspiriert. Enge Cafés, rostige Feuerleitern und düstere Gassen geben der Lower East Side einen Charme, dem man sich nur schlecht entziehen kann. Wohnungen in der Gegend befinden sich hauptsächlich in Walk-up-Gebäuden in der Nähe des East River. Nach reger Umbautätigkeit präsentiert die Lower East Side einige der spannendsten Immobilienangebote der Stadt.

Upper East Side

Die Upper East Side gilt als elegantestes Wohnviertel New Yorks. Noble Stadthäuser prägen vor allem auf der westlichen Seite in der Nähe des Central Park das Stadtbild. Richtung Norden und Osten ist die Wohngegend etwas gewöhnlicher: Hier haust New Yorks Mittelschicht. Im Osten der Lexington Avenue kann man günstigere Mietwohnungen finden.

West Village

Sandsteinhäuser aus dem 19. Jahrhunderts an schmalen, für einmal nicht geraden Strassen geben diesem Stadtteil eine gemütliche, koloniale Atmosphäre. Doch der entspannte Eindruck trügt: Das West Village ist ein schnelllebiger Ort mit viel Betrieb. Hier prägen Reihenhäuser, klassische Künstler-Lofts und neue Wohntürme mit Blick auf den Hudson River das Stadtbild. Der Meatpacking District mit unzähligen Restaurants und Ausgehmöglichkeiten gilt als der modernste von New York. Dass die benachbarten Bezirke Soho und Chelsea im Süden und Norden so beliebt sind, hat die Anziehungskraft des West Village gestützt und die Kosten fürs Wohnen nach oben getrieben.

Chelsea

Chelsea besteht hauptsächlich aus Wohnblöcken und Lofts in umgebauten Lagerhäusern. Chelseas Westen war einst halbindustriell kantig, bis er in den 90er-Jahren von vielen kleinen Kunstgalerien belebt wurde. Unterdessen haben hier vorwiegend hochkarätige Kunstgalerien wie die Gagosian Gallery, David Zwirner, Gladstone Gallery und Haunch of Venison Einzug gehalten. Besonders anziehend in Chelsea sind die High Line (die ehemalige Güterzugtrasse ist heute der High Line Park), der Chelsea Market mit seinen vielen Restaurants und Läden und die Chelsea Piers. Die attraktive Lage zwischen Hell’s Kitchen, dem Garment District und Meatpacking District macht Chelsea zu einem höchst begehrten Wohnquartier.

SoHo

Der Grossteil von SoHo (South of Houston Street) ist Teil des denkmalgeschützten Cast Iron Historic District, eines Viertels mit reich verzierten, gusseisernen Hausfassaden und kopfsteingepflasterten Strassen. Abseits der vielen Menschen am Broadway und der Spring Street ist es in SoHos malerischen Strassen ruhiger. Als in den 70er-Jahren die Künstler ins SoHo zogen, wurde das Quartier schnell begehrt, und die Preise für die übergrossen Lofts begannen zu steigen. Obwohl noch immer einige Kreative die Lofts bewohnen, haben unterdessen die Promis, Models und auch Banker das SoHo übernommen. Das Quartier ist bekannt für seine teuren Boutiquen und die charmante Atmosphäre. Nachts zieht es ein jugendliches Publikum in die grosse Bar-Szene, die angenehm zurückhaltend und lässig ist.

Harlem

Harlem hat in den letzten zwanzig Jahren im Bereich unterhalb der 125. Strasse einen unvergleichlichen Bauboom erlebt: Studios, Lofts und Luxus-Eigentumswohnungen schossen aus dem Boden. Restaurants, Konzerthallen und Theatergalerien hielten Schritt und immer mehr ehemalige Downtown-Residents zogen in das immer attraktivere Harlem. Dabei blieben die historischen Kirchen, eleganten Reihenhäuser, Museen und Jazz-Clubs und damit sein charmanter ursprünglicher Charakter erhalten.

Midtown

Midtown ist trotz seiner vollgestopften Strassen und hupenden Taxis ein einziges Highlight, bekannt für seine architektonisch bedeutenden Gebäude, die abgefahrenen Mikroviertel wie Koreatown und Little Brasil sowie den Fashion District. Vom Times Square zu den Broadway-Shows, dem Himmel nah auf dem Empire State Building und dem Rockefeller Center, beim Spazieren entlang des Central Park South oder der Fifth Avenue mit ihren Luxus-Boutiquen: Hier gibt es für Tage und Wochen zu tun und zu sehen. Midtown ist auch die Heimat der Carnegie Hall und des MOMA. Hochhäuser und Luxusgebäude mit Pförtnern beherrschen hier die Wohnszene, die Preise für die Apartments sind eindrücklich.

Central Park

Der Central Park ist umgeben von begehrtesten Strassen Central Park West, Central Park South und Fifth Avenue. Die wenigen Apartments bieten atemberaubende Ausblicke. Umringt von zahlreichen Museen geniesst man am Central Park aber nicht nur die nahen Freizeitmöglichkeiten im Grünen, hier befinden sich auch das Metropolitan Museum of Art, The Frick Collection, das Solomon R. Guggenheim Museum und das Museum of Natural History. Wer in dieser Gegend wohnen möchte, sollte auch einen Blick auf die Upper West Side und die Upper East Side werfen, die als Wohnviertel sehr beliebt sind. Einige der höheren Gebäude gewähren wundervolle Sicht auf den Park.

Brooklyn

Brooklyn kennt man wegen seiner historischen Sandsteinhäuser, der hübschen Ziegelvillen mit ihren gepflegten Vorgärten und der attraktiven neuen Wohngebäude. Die Hochhäuser hinter den baumbestandenen Strassen von Brooklyn Heights bilden ein klassisches Stadtbild des 20. Jahrhunderts. Menschen in Geschäftskleidung eilen in die Marmorbürogebäude und verlassen sie wieder, nach 17 Uhr wird die Gegend ruhiger. Atemberaubend ist der Fussweg über die Brooklyn Bridge, die seit 1883 den Stadtteil mit Manhattan verbindet. Seit die Jungen und Kreativen Brooklyn für sich entdeckt haben, sind die Popularität und die Immobilienpreise steil nach oben gegangen.

Queens

Queens ist der Gigant unter New Yorks fünf Boroughs. Der Stadtteil erstreckt sich vom aufstrebenden Bezirk Long Island City, von wo aus man einen herrlichen Blick auf Manhattan geniesst, bis zum Feuchtgebiet von Jamaica Bay. In keinem anderen Bezirk der USA leben so viele unterschiedliche Nationalitäten auf so engem Raum. Immer mehr wird Queens zu einer kulturellen Topdestination. Hier findet man einige hervorragende Museen wie etwa das zeitgenössische MoMa P.S.1 Art Center oder das American Museum of the Moving Image. Auch die zwei grössten New Yorker Airports liegen hier: JFK International und La Guardia.

The Bronx

The Bronx heisst der nördlichste Borough, der zu einem Viertel aus Parklandschaften besteht – mehr als in jeder anderen städtischen Region des Landes. Der südliche Teil der Bronx bietet die eindrucksvollste Art-Deco-Architektur ganz New Yorks. Besonders die Häuser an der Grand Concourse – eine nach dem Vorbild der Champs-Élysées konzipierte Nord-Süd-Verbindung – wurde in den 30er-Jahren im Art-Deco- und Streamline-Modern-Style ausgebaut. Neben öffentlichen Gebäuden entstanden auch Theater, Hotels und viele elegante Wohnhäuser. Bekannt wurde die Bronx aber vor allem wegen der weltberühmten Baseball-Mannschaft, den New York Yankees. Im Bronx Zoo, der zum Wohl seiner Bewohner klimatische Bedingungen wie etwa das Himalaya-Hochland oder den Regenwald des Kongo simuliert, leben in natürlicher Umgebung mehr als 4000 Tiere. Viele der hier hausenden Tierarten sind in freier Wildbahn längst ausgestorben.

Staten Island

Staten Island liegt im Südwesten. Obwohl die Insel mit dem Auto einfacher erreichbar ist, lohnt sich die 25-minütige Überfahrt mit der kostenlosen Staten Island Ferry. Sie garantiert nicht nur einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Lower Manhattan, sondern auch auf die Freiheitsstatue und den New Yorker Hafen. Das grüne Stadtviertel mit mehr als 170 Parks ist abwechslungsreich. So bietet die St. George-Region viele Kunstgalerien und Bars, südlich davon ist Little Sri Lanka, das seine Besucher mit verführerischen Düften lockt. Die Historic Richmond Town wiederum ist ein detailgetreu nachgebildetes historisches Dorf, das an das koloniale Williamsburg erinnert. Francis Ford Coppola filmte übrigens in Staten Island den zweiteiligen Film «Der Pate». Zu den beeindruckendsten technischen Highlights gehört übrigens die 1'298 Meter lange Verrazano Narrows Bridge, die Brooklyn mit Staten Island verbindet.

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